So. 30.11.2014
18 Uhr
Gesamtschule Scharnhorst
Haupteingang
Mackenrothweg 15,
44328 Dortmund
Parkplätze
Buschei
Nähe Kafkastraße
Eintritt: 10€
Suburbian Ballad
Eine interkulturelle Tanzperformance
In Kooperation mit dem Dietrich-Keuning-Haus
artfotos martin urner

Eine interkulturelle Tanzperformance unter Leitung von Monica Fotescu-Uta

Doina ist ein Kind, verlassen in der großen Stadt. Eine polnische Familie nimmt sich seiner an – Suburbian Ballad erzählt die Entwicklung des Mädchens zur jungen Frau und ihre Liebesgeschichte, hin- und hergerissen zwischen zwei Männern.

Das Konzept zu diesem beispiellosen Tanzprojekt wurde vom Dietrich-Keuning-Haus entwickelt. Monica Fotescu-Uta choreografiert, führt Regie, tanzt die Hauptrolle und schafft das Unmögliche. Rund einhundert Tänzerinnen, Tänzer und Musiker aus elf Folklore-Tanzgruppen ebenso vieler Nationalitäten haben mit ihr nicht nur Neues erprobt, sondern Unglaubliches erfunden. „Suburbian Ballad“ verknüpft Elemente des Folklore-Tanzes ihrer Herkunftsländer mit modernen Tanzschritten. Und wenn Esteban Ruiz Sances zu den Klängen koreanischer Trommeln Flamenco tanzt, darf man den Atem anhalten. Ein farbenprächtiges Wechselspiel der Schritte, Klänge, Rhythmen und Trachten mit überraschenden Wendungen, dramatischen Momenten, und am Ende ist, wie im Märchen, hoffentlich alles gut.

Choreographie und künstlerische Leitung: Monica Fotescu-Uta (1. Solistin Ballett Dortmund), Tanz | Mark Radjapov (ehem. 1. Solist Ballett Dortmund), Tanz | Esteban Ruiz Sances, Tanz | Günther Plöger, Klavier | Sara Magalhaes, Akkordeon | Vangelis Dalatsis, Bouzouki | Leonidas Drisis, Gitarre

R. F. St. Antonio (Portugal), Glaubensgeneration Dortmund e.V. (Russland), Tango Benyi (Argentinien), Misterio del Sur (Spanien), Kultur- und Tanzsportverein „SRBIJA“ Dortmund (Serbien), „Apollon“ (Griechenland), „Wiselka“ e.V. (Polen), Kharisma/Forum Indonesischer BürgerInnen in Dortmund und Umgebung (Indonesien), DA-SSI-RA-GI (Korea), DOHEM-AHT 89 (Türkei), AL Carmel (Palästina).

Die Gesamtschule Scharnhorst gehört zu den ersten ihrer Art in NRW. Mit ihr wurde die integrierte Schulform im Stadtteil Scharnhorst-Ost eingeführt. Mehr als 62% der etwa 13.000 Einwohner im Stadtteil sind Menschen mit Einwanderungshintergrund. Gemeinsames Lernen und die Förderung begabter Schüler stellen Weichen für Bildung und Ausbildung junger Menschen im Stadtbezirk.